Kuba (3) – Santa Clara und Sierra del Escambray

Unsere bisher längste Busfahrt brachte uns aus dem Vinales-Tal (und einem kleinen Zwischenstop in Pinar del Rio) direkt in die Provinzhauptstadt Santa Clara. Höhepunkt dieser Stadt war wohl eindeutig das Mausoleum Che Guevaras, in dem neben ihm alle anderen Guerilla-Kämpfer beigesetzt wurden, die an seiner Seite in Bolivien starben. Leider darf man im zugehörigen Museum nicht fotografieren und so bleiben bloß die Touri-Schnappschüsse des Außenbereiches, auf dem Che über den Platz der Revolucion blickt.

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Ein Stückchen weiter vor der örtlichen Parteizentrale stand dann auch noch einmal eine lebensgroße Che Guevara Statue vor seinem ikonischen Schriftzug.

Santa Clara (3)

Ein kurzer Zwischenstopp im Herzen der Stadt später und zwei Wasserflaschen schwerer ging es kurz darauf auch schon in unsere Unterkunft, in der wir lediglich eine Nacht verbrachten. Auf dem zentralen Platz konnten wir die Ziegenfuhrwerke beobachten, die zur Erheiterung der Kinder im Kreis fuhren. Mit der Ziege wollte ich jedenfalls nicht tauschen, der bei gefühlten 34 Grad auch die Sonnenbrille nur wenig half.

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Als wir dann bereits am kommenden Tag Santa Clara verließen, hielten wir noch einmal kurz am Monumento al Tren Blindado. Leider war Sonntag und so konnten wir uns die historische Stätte nur von außen anschauen, ohne die restaurierten Wagen und die Ausstellung von Näherem zu betrachten.

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Kurz darauf ging unsere Reise auch schon weiter. Nächstes Ziel: Trinidad. Dafür mussten wir durch die Sierra del Escambray fahren. Und da liegt natürlich nichts näher als einen der vielen Badewasserfälle zu besuchen. Auf unserem Plan standen die Sendero de Huellas de la Historia. Vorbei an vielen Flussbadestellen zeigte uns Rodniel einige der heimischen Tiere, angefangen von Bienen über Termiten bis hin zu den vielen kleinen Echsen. Als besonderes Highlight konnten wir sogar den Nationalvogel Kubas im Bild festhalten, den Tocororo. Als wir dann am Wasserfall ankamen, verhalf uns der Sprung ins kühle Nass der Erfrischung, die wir nach der Wanderung auch unbedingt nötig hatten.

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Als wir dann nach dem Rückweg wieder alle trocken im Bus saßen ging die Reise gen Trinidad weiter. Einen kleinen Stop mussten wir jedoch noch einlegen. Rodniel hatte einen der vielen Obsthändler am Straßenrand erspäht und so machte dieser mit uns wohl das Geschäft seines Lebens als jeder von uns sich das Obst für ein paar CUC in den Rucksack packte. Erfreulicherweise konnten wir vor dem Kauf alles kosten und so einen umfangreichen Blick in die kubanische Obstvielfalt bekommen. Neben den üblichen Früchten wie Bananen, Ananas, Mangos, Guaven und Papayas bot er noch andere Exoten an, die wir so in keinem Hotel mehr zu Gesicht bekamen.

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Geschafft vom Tag kamen wir dann am Abend in unserem All-inclusive Hotel in Trinidad an. Die Stadt wollten wir dann in den kommenden zwei Tagen erkunden.

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